Klasse 10 d

Aus Gyneu

Inhaltsverzeichnis

Das sind wir

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...und das waren wir:

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NwT-Exkursion zu den Wasserkraftwerken in Iffezheim und Forbach

Woher kommt der Strom? Unter dieser Leitfrage trafen sich die Klasse 9a und 9d am Freitag den 1.April.2011 um etwa 8.20Uhr in der Pausenhalle des Schulzentrums Neureut. Alle zusammen waren wir ungefähr vierzig Leute, die gespannt auf den Bus warteten. Gegen 8.30Uhr traf er ein und die Plätze wurden eingenommen.

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Zunächst fuhren wir nach Iffezheim, das erste Ziel unserer Fahrt. Dort ist ein Laufwasserkraftwerk der Firma EnBW. Wir trafen nach einer etwa halbstündigen Fahrt am Gelände des Kraftwerks ein und begaben uns in den Vortragsraum des Firmengrundstücks. Dort empfing uns freundlich ein Mann, an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Er sprach etwa eine Stunde über die Firma EnBW und den Kraftwerkstyp Laufwasserkraftwerk, der in Iffezheim zu finden ist. Wir erfuhren, dass das Iffezheimer Kraftwerk ein gemeinsam geführtes Unternehmen der beiden Partner Deutschland und Frankreich ist, das jeweils zur Hälfte der EnBW und einem französischen Energiekonzern gehört. Das Kraftwerk war während unseres Besuchs in Betrieb, was wir auch während der Führung durch die "Katakomben" des Kraftwerks deutlich spürten. Man sollte dort unten einen Gehörschutz tragen, um keine Schäden zu erleiden. Zuerst erzählte uns der Mann im Vortragsraum aber noch vom Unternehmen EnBW und wir lernten, dass die Energie Baden-Württemberg, das ist der ausgeschriebene Namen der EnBW, das drittgrößte deutsche Energieversorgungsunternehmen sei. 2009 gab es einen Jahresumsatz von über 15 Milliarden Euro zu vermelden. Die EnBW hat ihren Jahresumsatz ihren 21000 Mitarbeitern zu verdanken. Das Unternehmen hat eine gesamte installierte Leistung von etwa 15000 MW. Die konventionellen Kraftwerke(Kohlekraftwerke) der Firma haben eine Leistung von ca.7000 MW, die Kernkraftwerke der EnBW haben eine Leistung von ca. 4900 MW und die Laufwasserkraftwerke und Speicherkraftwerke des Unternehmens haben eine Leistung von ca. 3500 MW. Bemerkenswert wäre zu erwähnen, dass die Energie Baden-Württemberg bei ihrer Stromerzeugung auch auf Windkraftanlagen offshore und onshore setzt. Offshore-Windkraftanlagen haben eine viel höhere Leistung, da sie auf dem Meer und damit größer dimensioniert sind. Leider gibt es auf Grund der geographischen Lage und dem Vorhandensein mehrerer Anlagen nur noch wenige Möglichkeiten, die Wasserkraft in BW auszubauen. Eine Möglichkeit zur Optimierung der Effizienz der Wasserkraftanlagen wären neue Turbinen, die dann einen höheren Wirkungsgrad hätten als die Vorgängermodelle. Staustufen verursachen gewaltige Eingriffe in die Flora und Fauna des betroffenen Gebiets. Geschichte der Wasserkraftanlagen:

Vor 200 Jahren gab es noch Überflutungen im Rheingebiet. Dann wurde der Rhein nach den Plänen Tullas begradigt und erhielt dadurch eine schnellere Fließgeschwindigkeit. Man musste nun also Maßnahmen treffen, um den Rhein wieder zu verlangsamen, da sich der Rhein ein immer tieferes Becken grub. Man schüttet auch heute noch unter großen Materialaufwand Kies und Schutt in den Rhein, um der Vertiefung vorzubeugen. Nach dem 1.Weltkrieg wurden die ersten Staustufen gebaut. Die Bauzeit des Iffezheimer Kraftwerks betrug 4 Jahre. Es wurde zwischen 1974-1978 gebaut.

Technik: Das Laufwasserkraftwerk Iffezheim verfügt über vier gleiche Turbine mit einer gesamten Leistungsfähigkeit von 108000 Kilowatt (KW).Die vier älteren Maschinen haben einen Wirkungsgrad von etwa 90%. Pro Sekunde durchströmen 275 m3 Wasser jede ältere Turbine. Eine fünfte Maschine ist gerade im Bau. Die Baukosten belaufen sich auf 100Millionen Euro. Die neue Maschine hat dann einen Wirkungsgrad von 95%. Bei Niedrigwasser muss die Leistung des Kraftwerks gedrosselt werden, um den Schiffsverkehr nicht zu beeinflussen. Für die Steuerung der Anlage ist modernste Technik nötig. Alle zwei Jahre wird eine Turbine zur Wartung kurzfristig stillgelegt. Etwa 2000 m3 Müll holt ein Kran aus dem Rhein. Der Müll hatte sich zuvor am Rechen, der ,,Filterstation´´ des Kraftwerks, gesammelt. Am Rechen werden verschiedenste Sorten von Müll herausgefiltert. Im Unterwasser wurden Sandbänke angelegt und bepflanzt. Viele Vögel sind bereits zurückgekehrt und haben sich auf diesen Sandbänken niedergelassen. Fischen wurde durch den Bau des Kraftwerks der Weg Rhein-aufwärts versperrt. Um ihnen, den Fischen, wieder die Möglichkeit zu geben, zu ihren Laichplätzen zu schwimmen, baute man einen sogenannten Fischpass. Die Leistung des Kraftwerks ist abhängig von der Wasserführung des Rheins. Die Erhaltung eines konstanten Wasserpegels ist das Ziel des Wassermanagement des Kraftwerks.

Mitarbeiter: Es gibt eine Siedlung im Raum Iffezheim für die Arbeiter des Laufwasserkraftwerks. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, in der Nähe des Kraftwerks zu wohnen, um bei Störfällen schnell ihren Arbeitsplatz erreichen zu können. Immer zwei Mitarbeiter haben Bereitschaft, um bei Notfällen schnell reagieren zu können. Das Zweierteam besteht immer aus einem Mechaniker und einem Elektriker. In den Häusern der Arbeiter gibt es ein Notfallsystem, dass bei Bereitschaft des jeweiligen Arbeiters aktiviert wird. Bei einem Notfall ertönt dann eine Hupe.

Nach dem Vortrag gab es Butterbrezeln und Getränke für fast jeden (Hr. Bücheler erhielt nichts zu essen, da genau eine Brezel fehlte.). Anschließend begaben wir uns mit einer Frau, an deren Namen ich mich ebenfalls nicht erinnern kann, auf eine Tour durch die Katakomben des Kraftwerks. Dort unter durfte man nicht fotografieren. Man sah die Transformatorenhäuschen und die Baugrube für die fünfte Maschine. Außerdem konnten wir die Turbinen von außen sehen. Dann fuhren wir auch schon Richtung Forbach im Schwarzwald, unserem zweiten Ziel am heutigen Tage, entgegen.

In Forbach angekommen, betraten wir das Gelände des Rudolf-Fettweis-Kraftwerks. In einem relativ großen Seminarraum erhielten wir tischweise Getränke. Dann begann ein Mann uns über das Kraftwerk und seine Bedeutung, Funktionsweise und Entstehungsgeschichte zu berichten. Zur Veranschaulichung der Materie sahen wir einen etwa halbstündigen Film. Das RFW ist ein Pumpspeicherkraftwerk. Pumpspeicherkraftwerke sind Kraftwerke, die die Spitzenlast des Strombedarfs, also vor allem um die Mittagszeit decken. Das System basiert auf Wasser, welches bei zu viel Strom im Netz, durch Rohre in einen oberhalb gelegenen Stausee pumpt wird. Aus der Schaltzentrale des RFW werden insgesamt 24 Kraftwerke gesteuert. Die Energie Baden-Württemberg gewinnt etwa 10% ihres Stroms aus Wasserkraftwerken. Die Natur birgt eine große Kraftquelle, die der Mensch sich seit Jahrhunderten zu Nutzen macht: Die Wasserkraft.

Die Schwarzenbachtalsperre: Die Wassersperre wurde zwischen 1922 und 1926 errichtet und ist ganz unten etwa 50m, ganz oben etwa 6m tief. (Mit der Tiefe ist in diesem Zusammenhang die Dicke der Wand des Stausees gemeint.) Speicherkraftwerke, wie das in Forbach, können innerhalb von Sekunden an Netz gehen, wenn Elektrizität in das Netz gepumpt werden muss. Grundlast ist die Elektrizität, die immer im Netz vorhanden sein muss. Die Elektrizität liefern Kernkraftwerke und Laufwasserkraftwerke. Mittellast ist die Elektrizität, die über den Tag benötigt wird. Sie wird von (Braun)Kohlekraftwerken geliefert. Die Spitzenlast fällt zu den Zeiten der höchsten Belastung des Stromnetzes an. (Mittagszeit) Die Elektrizität wird dann von Pumpspeicherkraftwerken geliefert. Bei Hochwasser müssen die Wehre geöffnet werden, damit das Wasser abgeführt werden kann. Man versucht bei Hochwasser zuerst den Stausee zu füllen, damit die Schäden in der Umgebung möglichst gering blieben. Bei Hochwasser wirken enorme Kräfte, die selbst große Bäume heraus reisen. Bei Hochwasser müssen die Rechenanlagen von Hand gereinigt werden, da sich große Bäume während dieser Periode dort verklemmen. Nach dem Film verließen wir in 2 Gruppen getrennt den Saal und begaben uns geführt von einem Mitarbeiter des Kraftwerks auf Entdeckungsreise durch die Kraftwerkshallen.

Dieser Freitag war ein wirklich gelungener Ausflug. Unser besonderer Dank gilt der EnBW für die interessanten und fachkundigen Vorträge und Führungen und unseren Begleitlehrern Hr. Bücheler und Hr. Röhrauer.

Andreas Fütterer

Besuch des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof

Wir, die neunten Klassen, trafen uns am Mittwoch, dem 2.März.2011 um 8.00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Neureut, um den Film ,, Todesmühlen ´´ anzuschauen. Der Film wurde von den Alliierten nach der Befreiung des KZs Buchenwald gedreht. Dieser Film sollte uns die schlimmen Umstände und Vorkommnisse im KZ vor Augen führen.

Der Film dauerte etwa zwanzig Minuten, danach fuhren wir mit dem Bus nach Natzweiler. Nach 2stündiger Fahrt trafen wir im kalten und windigen Ort Natzweiler ein. Der Ort liegt 750 Meter über dem Meeresspiegel und es ist um diese Jahreszeit dort oben noch sehr kalt zu. Aus diesem Grund waren wir auch gebeten worden, auf regensichere und warme Kleidung zu achten.

Wir entstiegen den Bussen und liefen zum etwa 200 m entfernten Dokumentationszentrum. Dort besorgte Herr Markert die Eintrittskarten. Wir teilten uns in unsere Klassen auf und verließen nacheinander das Dokumentationszentrum. Einige namentlich nicht zu nennende Personen verpassten den Start unserer Klasse und mussten deshalb etwas später hinter der eigentlichen Gruppe herrennen, um diese zu erreichen, bevor wir den Bereich, zu dem man nur mit Eintrittskarten Zutritt hat, passierten. Historiker Herr Wendy uns informierte uns über die Grausamkeiten der Nationalsozialisten. Für uns alle waren die Eindrücke, die wir schon zu Beginn unserer Exkursion sammelten, sehr bedrückend und erschütternd. Wir konnten aus den zuvor betrachteten Quellen im Geschichtsunterricht weit weniger Schlüsse ziehen, als bei der direkten Konfrontation mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

Anschließend versammelten wir uns vor dem mit Stacheldrahtzaun eingezäunten Komplex und begaben uns auf dieses Areal der Grauens. Uns alle überkam ein Gefühl der Trauer und Bestürzung. Wir liefen weiter vorbei an der Küche, in der für die Gefangenen das Essen zubereitet wurde. Wir besichtigten die Plätze, an denen früher die Baracken der Gefangen gestanden hatten. Anschließend begaben wir uns zu einem Versammlungsplatz, auf welchem die Deportierten jeden Morgen antreten mussten. Darauffolgend schauten wir uns die Zellen an, in die die Gefangenen gebracht wurden, die in den darauffolgenden Tagen umgebracht werden sollten. Es war für uns alle ein schrecklicher Anblick, als wir erblicken mussten, auf wie wenig Platz 20-25 Menschen eingesperrt waren. Wir selbst stellten uns in der Klasse auf diese etwa 5 Quadratmeter große Fläche, um am eigenen Leib zu erfahren, wie wenig Platz die Menschen in solchen Zellen hatten.

Im Gebäude nebenan konnten wir den Ofen sehen, in dem früher Leichen verbrannt wurden. Dort gab es auch Zimmer mit Operationstischen, an denen Versuche an Menschen durchgeführt wurde. Dann gingen wir zurück an den Eingangsbereich, dort war ein weiteres Museum, indem wir uns weitere zwanzig Minuten aufhielten und die Ausstellungsobjekte betrachteten. Nach einer kurzen Rast m Dokumentationszentrum machten wir uns auf die Fahrt zu den Gaskammern. Die entsetzliche Grausamkeit wurde uns hier nochmals deutlich vor Augen geführt.

Für uns alle war der Besuch des KZs ein Ereignis, das sich fest in unsere Erinnerungen eingeprägt hat. Danke an Herr Markert, Herr Müller, Herr Wendy und Frau Oesterle.

Andreas Fütterer


Ökotag: Die Wurzeln der 9d

USA: Mittwoch, 9.2.2011, wir, dass sind Melanie, Timo und ich, saßen grübelnd vor unserem überdimensionalen Plakat. Was konnten wir ökologisch Wertvolles über die USA schreiben? Schließlich stehen die USA auf Platz 1, wenn es um CO2-Emissionen geht. Aber trotzdem sind die USA auch sehr weit vorne, was die Windenergie angeht. Nach geschlagenen 4 Stunden Arbeit hatten wir es endlich fertig: unser ökologisches Plakat über die USA. Am nächsten Tag trafen wir uns ziemlich früh, um unseren Stand im Klassenzimmer aufzubauen. Schließlich wollten wir ja nicht nur trockene Theorie über die USA präsentieren, sondern auch etwas Leckeres beisteuern. Melanie hatte Brownies gebacken und Timo und ich hatten uns um Hot Dogs gekümmert. Schnell schon kamen die ersten Leute, um sich ein paar Köstlichkeiten zu sichern. Nach etwa 2 Stunden war unser Stand wie leergefegt und wir ziemlich am Ende. Insgesamt waren wir mit unserem Projekt sehr zufrieden und auch die restlichen Gruppen hatten gute Arbeit geleistet, sodass wir am Ende alle stolz auf uns sein konnten.
Wencke Wildschütz

Spirit of Africa: The Spirit of Africa. So lautete das Motto unserer Gruppe bei unserem Teil des „Multi-Kulti“-Projekts unserer Klasse, anlässlich des diesjährigen Öko-Projekts. Am 9. Februar.2011 ging es los: Zu viert machten wir (Daahir, Sascha, Lisa und Thurid) uns an die Arbeit. Während Lisa, unsere Künstlerin vom Dienst, sich daran machte, ein Titelplakat zu entwerfen, gingen Sascha, Daahir und ich in den Computerraum, um nach Informationen und Bildern über Afrika zu suchen. Später gestalteten wir zusammen die weiteren Plakate. Am nächsten Tag, dem Tag der Präsentationen, mussten wir zwar noch die ganzen Bilder aufkleben und die Plakate ein bisschen verzieren, aber zusammen mit unserem fantastischen und unglaublich bunten Titelplakat sah unsere Stellwand am Ende einfach super aus. Auch die afrikanischen Teigtaschen von Daahirs Mutter kamen sehr gut an. Zum Thema Ökologie gibt es im Bezug auf Afrika eigentlich nur folgendes zu sagen: Es gibt wenige Straßen (in der Wüste gibt es nun mal keine) und dadurch weniger Umweltverschmutzung durch CO2. Außerdem machen sich einige Leute die Sonne dort zu Nutze, indem sie in der Wüste Solarzellen aufstellen.
Thurid Maier

Asien: Asien ist der größte Kontinent der Erde. Mit einer Fläche von 44 Millionen Quadratkilometer ist es 4-mal so groß wie Europa. Bekannte Länder wie China, Korea, Indien und Japan spielen eine immer wichtiger werdende Rolle auf der Welt. In der Wirtschaft und der Industrie gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Wir haben das Thema Umweltverschmutzung am Beispiel der Stadt Peking genauer erläutert. Durch die vielen Fabriken und dem gigantischen Verkehr in der Stadt Peking ist die Luftverschmutzung kaum noch in den Griff zu bekommen. Vor lauter Smog ist bei Sonnenschein in Peking nichts mehr zu sehen. Da das für die Einwohner eine Gesundheitliche Gefährdung ist tragen die meisten Atemschutzmasken. Wir haben auch den Aralsee genauer unter die Lupe genommen. Der Aralsee war einst ein riesiger Salzsee in Zentralasien, der immer mehr ausgetrocknet ist. Durch den Betrieb von Baumwollplantagen wurde das Wasser der zuführenden Flüsse fast vollständig abgezapft, so das der Aralsee kaum noch Wasser bekommt. Eine ehemalige Hafenstadt ist mittlerweile 80km vom See entfernt. Dies sind nur zwei Beispiele aus Asien, wie der Mensch zu seinem Vorteil rücksichtslos mit der Natur umgeht. Ob dieser Vorteil nachhaltig ist wagen wir zu Bezweifeln.
Marc Weidlandt

Albanien-Kroatien: Wir, die Klasse 9Döner hatten uns bereits vor dem Ökotag in Gruppen eingeteilt. In den Gruppen sollten wir die kulturelle Vielfalt unserer Klasse genau analysieren und wenn möglich, jedes einzelne Land vorstellen. Die Gesichtspunkte, auf welche wir die Länder hin untersuchten, waren: -Einsatz für ein sauberes Heute und Morgen -Erneuerbare Energien Ich war in einer Gruppe mit Lena, Ivan und Besi eingeteilt und wir beschäftigten uns genauer mit Albanien, dem Herkunftsland von Besians Eltern und mit Kroatien, dem Heimatland Ivans. Hierzu fertigten wir eine Präsentation auf dem Computer über die beiden Länder an und Ivan und Lena stellten Baklava, eine Süßspeise aus Kroatien her. Gegen 8.30 Uhr am 10.Februar trafen wir uns alle erneut, nachdem wir bereits am Tag zuvor mit der Arbeit begonnen hatten. Wir stellten eine kleine Spendenbox auf, damit, wenn man zufrieden mit unseren Erzeugnissen war, das durch eine kleine Spende ausdrücken konnte. Insgesamt bekamen wir etwa 100Euro zusammen, ein Ergebnis, mit dem wir nie gerechten hatten. Das eingenommene Geld wollen wir in erneuerbare Energien investieren. (Nur ein kleiner Scherz: Wir wollen vielleicht zusammen ins Kino gehen.) Am Ende des langen Tages waren wir alle ein bisschen müde, aber trotzdem sehr stolz, als wir am darauffolgenden Tag über eine Lautsprecherdurchsage die Nachricht vom Schulleiter Herr Hedinger erhielten, dass sich unsere Schule nun bis 2015 erneut Ökoschule nennen darf.
Andreas Fütterer

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9d im Klettergarten

Bericht 1:

Wir, die Klasse 9D(öner), hängen mit den Köpfen anscheinend irgendwo in den Wolken, wie sonst ist zu erklären, dass wir von der Höhe praktisch magisch angezogen werden? Nach unserer glorreichen Wanderung auf den Pfänder, machten wir uns nun ein halbes Jahr danach auf nach Ettlingen um den dortigen Kletterpark unsicher zu machen! Nachdem wir schon vor einem Jahr mit der Planung angefangen hatten, mehrmals versuchten einen Termin klar zu machen, immer vom Wetter verhindert wurden und 2 mal Geld eingesammelt hatten, setzte Herr Bücheler, Klassenlehrer und ständiger Begleiter schon seit der 5.Klasse, den Plan endlich um! Am 4.10.2010 war es dann endlich soweit und Herr Bücheler mit Unterstützung von Frau Fritzowsky (sie scheinen die einzigen Lehrer zu sein die sich noch trauen mit uns wegzufahren) führten uns (zwar nicht vollständig) mit der Straßenbahn nach Ettlingen.
Mittwoch, 9.2.2011, wir, dass sind Melanie, Timo und ich, saßen grübelnd vor unserem überdimensionalen Plakat. Was konnten wir ökologisch Wertvolles über die USA schreiben? Schließlich stehen die USA auf Platz 1, wenn es um CO2-Emissionen geht. Aber trotzdem sind die USA auch sehr weit vorne, was die Windenergie angeht. Nach geschlagenen 4 Stunden Arbeit hatten wir es endlich fertig: unser ökologisches Plakat über die USA. Am nächsten Tag trafen wir uns ziemlich früh, um unseren Stand im Klassenzimmer aufzubauen. Schließlich wollten wir ja nicht nur trockene Theorie über die USA präsentieren, sondern auch etwas Leckeres beisteuern. Melanie hatte Brownies gebacken und Timo und ich hatten uns um Hot Dogs gekümmert. Schnell schon kamen die ersten Leute, um sich ein paar Köstlichkeiten zu sichern. Nach etwa 2 Stunden war unser Stand wie leergefegt und wir ziemlich am Ende. Insgesamt waren wir mit unserem Projekt sehr zufrieden und auch die restlichen Gruppen hatten gute Arbeit geleistet, sodass wir am Ende alle stolz auf uns sein konnten. Wencke Wildschütz Es war ungewöhnlich warm für Oktober, sodass man sogar mit T-Shirt und kurzen Hosen nicht fror. Wir hatten unglaubliches Glück, denn sowohl am Tag davor als auch am Tag danach hat es geregnet. Es war beinahe so als ob jemand unsere Hilferufe gehört hätte und uns einen grauenhaften Schultag, der unter anderem 2 Stunden BK enthielt (die meisten Schüler werden verstehen warum das so schlimm ist), ersparen wollte. Am Vormittag waren erst mal Spiele zu Stärkung der Klassengemeinschaft (die sich im Grunde nur aufs Rumalbern in den kleinen Pausen beschränkt) angesagt.

Am Nachmittag dann ging’s in die Höhe! Aber natürlich nicht ohne die richtige Sicherheitsausstattung, schließlich hat *lieber anonym bleibende Pessimistin* den ausdrücklichen Wusch geäußert an jenem Tag nicht ins Krankenhaus zu müssen. Also mussten wir zuerst zahlreiche Gurte anlegen und Helme (die sowieso nicht gebracht hätten, schließlich nutzt die Klasse 9D ihre Köpfe ausschließlich nur als Wurfziele und Dekoration) aufsetzen. Dann ging es an den Kletterturm. Die wagemutige Bauarbeiterin Wencke hat sich zur Truppenführerin befördern lassen und erklomm als Erste das Balken-und-Seile-Kletter-Kunstwerk. Lässig stürmte sie den Doppelbalken, den nicht ganz so stabilen Schwebebalken, die Strickleiter und die undichte Brücke in Schwindel erregender Höhe.

Einer nach dem anderen nahm sich ein Beispiel an Wencke und begab sich in die Wolken. Bis auf einige Ausnahmen, unter anderem unsere ach so tapferen Lehrer, waren alle mindestens ein Mal oben, sogar Thurid, die eigentlich vor Höhenangst kaum stehen konnte, schaffte es zum ersten Checkpoint, dem Doppelbalken und ließ sich dann, mehr oder weniger stolz auf sich selbst (Eigenlob stinkt zwar, aber egal), runter lassen. Als alle schließlich durch waren (Truppenführerin Wencke machte den Schluss) machten wir erst eine kurze Pause und dann begaben wir uns noch weiter in die Höhe auf das andere Holz-Seile-Gebilde! Auf dem sogenannten „Catwalk“, ein breiter Holzbalken, durften alle, die noch den Wunsch verspürten Gott einen Schritt näher zu kommen, von einer Seite zur anderen laufen wahlweise auch mit Partnerwechsel.

Später durfte man Gott noch ein paar Meter näher treten und zwar auf dem Piratenkreuz, gekreuzte Drahtseile, die den Partnerwechsel nicht wirklich erleiterten. Nur ungefähr die halbe Klasse hatte noch genug Mut und Kraft für diese beiden Disziplinen, die andere Hälfte saß sicher auf dem Boden und lästerte über die, die grade etwas zu weit oben rumturnten um zu hören was gesagt wird. Dann schließlich war unsere Zeit auch um und wir machten uns gemeinsam auf den Weg nach Hause.

Lisa und Thurid

Bericht 2:

Wir, die Klasse 9d, sind am 4.Oktober 2010 in den Klettergarten nach Ettlingen gegangen. Wir trafen uns um 8.00 Uhr von dem Schulzentrum in Neureut. Als alle da waren, gingen wir zur Bahnhaltestelle. Nach etwa 20 min Fahrt kamen wir am Marktplatz an.
Dort stieg unsere zweite Lehrerin Frau Fritzowsky ein. Sie nahm neben unserem Klassenlehrer Herr Bücheler Platz. Nach insgesamt 1 Stunde Fahrt kamen wir in Ettlingen an und mussten dann noch eine kleine Wegstrecke von etwa 5 min zum Kletterpark zurücklegen.

Im Kletterpark trafen wir auf unsere Trainer Manuel und Axel. Sie wiesen uns in die Regeln des Klettergartens ein und erklärten uns, dass der Kletterpark nicht nur zum Klettern da sei, sondern auch noch einen pädagogischen Sinn haben soll.
Wir begannen mit einer kleinen Gesprächsrunde, in der wir unsere Meinungen und Erwartungen äußerten. Anschließend begannen wir, nicht wir erwartet, mit dem Klettern in luftiger Höhe, sondern übten unsere Teamfähigkeiten mit einigen Bodenspielen.
Das erste Spiel war Seilspringen. Hierbei mussten wir erst allein und dann als Gruppe unsere Koordination trainieren und anschließend auch noch Teamgeist beweisen. Als wir das Seilspringen beendet hatten, setzten wir uns erneut in unsere Hütte, um über die Fehler, die uns während des Seilspringens unterlaufen waren, zu sprechen. <br< Danach starteten wir mit der lustigsten Übung des ganzen Tages. Jeder aus der Klasse musste nur mit der Hilfe seiner Klassenkameraden über eine 3,50 m hohe Mauer aus Holz gelangen. Dieses Spiel war sehr anstrengend, da man keine Hilfsmittel benutzen durfte. Wir freuten ins alle, da es jeder über die Mauer geschafft hatte. Erneut besprachen wir die positiven als auch negativen Aspekte und machten später eine kleine Pause, um zu essen und zu trinken. Dann begannen wir mit einen Koordinationsspiel, bei dem wir im Team nur auf Filzmatten eine Strecke zurücklegen mussten. Falls man einmal eine Filzmatte verfehlte, musste man eine Augenbinde aufsetzen.
Danach machten wir uns auf, den Bodenkletterparcours zu meistern. Wir mussten uns über einige Balancierseile begeben, um auf die andere Seite zu kommen. Auch die ,,Eierschaukel´´ war ein Teil des Bodenteils.
Später machten wir eine längere Mittagspause von etwa einer halben Stunde.

Das war unser Vormittag im Klettergarten Ettlingen.

Andreas und Sascha

Das war einmal: Berichte aus früheren Schuljahren

Unsere Filme

La famille de MeLuDoRo

Et les 4 autres familles 8d

'Stürmer' in Neureut

Donnerstag, 10. Juni 2010:

Schülerinnen und Schüler des Gymnase Sturm (Strasbourg) zu Besuch in Neureut.

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Im 'Sturm' in Straßburg

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Dienstag, 18. Mai:

Zu Besuch im 'Gymnase Sturm' bei unseren Partnerschülern


A bientôt à Neureut!!!

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Bildergalerie

In der Jugendherberge Lindau

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Teamspiele

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Nach unsere 5-stündigen Fahrt mit dem Zug kamen wir endlich an der Jungendherberge in Lindau am Bodensee an. Leider war die Herberge so voll, dass wir erst später unsere Zimmer beziehen konnten, da diese noch nicht aufgeräumt waren. Deshalb verstauten wir unser Gepäck erstmal in einem Abstellraum und gingen Mittagessen.

Nachdem wir uns mit Spätzle und Fleisch gestärkt hatten, gingen wir in einen Extraraum, in dem wir von unseren beiden Betreuern Michi und Markus begrüßt wurden. Sie hatten ein tolles Programm für uns vorbereitet.

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Wir starteten draußen vor der Jugendherberge mit einer Abnormalenolympiade. Dazu teilten wir uns in zwei Teams ein: die Flutscher und die Eilersgruppe. Es gab insgesamt 6 Spiele von denen ein Spiel "Blauer Zeh" hieß. In dieser Challenge ging es um Vertrauen zu seinen Teamkollegen, denn jeweils 2 aus den Teams mussten die anderen durch einen Parcour mit Mausefallen (!!!) und Flaschen führen. Dabei wurden den zu führenden Schülern die Augen verbunden und sie durften nichts von den Hindernissen berühren. Zum Glück ging alles gut und der Mitspieler trat in eine Falle (nur fast).

Außerdem gab es noch ein Spiel, in dem man einen Ballon mit einer Steinschleuder treffen sollte oder eins, in dem man ein Wort mit 4 Buchstaben herausfinden musste. Am Ende gewann, mit einem ganz kleinen Vorsprung, das Team Flutscher.

Insgesamt waren alle Spiel sehr interessant und wir hatten einen lustigen Tag.

Melanie Schwartz, Lena Heuser und Wencke Wildschütz

Vertrauensspiele

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Obwohl wir am Dienstag erst um 8 Uhr aufstanden, fiel uns das Aufstehen trotzdem ein wenig schwer. Das Frühstück war in Ordnung. Es gab Brötchen mit verschiedenen Sorten Wurst oder Honig oder Nutella. Es gab außerdem noch eine Auswahl an Müsli.

Danach ging es gleich weiter mit weiteren Team- und Vertrauensspielen. Hierbei wurde unser Vertrauen zu der Klasse beim rückwärts fallen von der Tischtennisplatte, wobei uns die Mitschüler auffingen, oder beim auf von Klassenkameraden getragenen Holzstäben laufen auf die Probe gestellt.

Danach wurden wir in Gruppen zu je 4 Personen eingeteilt. Dann sollten wir uns in Lindau verteilen und jeder sollte mit einer Banane und einer beliebigen Kopfbedeckung wiederkommen. Hier hatte jede Gruppe eine eigene Technik.

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Eine versuchte an Geld zu kommen, indem sie Leuten auf der Straße zeigten, dass sie Zauberwürfel lösen können. Andere klingelten einfach irgendwo und fragten, sodass die meisten mit einer Banane zurück kamen.

Bei den Kopfbedeckungen waren viele sehr einfallsreich:Eine Gruppe hat bei Kik ein paar Kartons bekommen und Hüte daraus gebastelt.

Danach hatten wir noch ein bisschen Freizeit bevor wir dann zum Kanu fahren gingen...

Timo Steidinger









Kanu-Tour

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Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, mussten wir unsere Sachen, also Badesachen und Handtücher einpacken, weil wir am Bodensee Kanu fahren durften. Doch bevor wir ins Kanu steigen konnten, legten wir noch einen Fußmarsch von 30 Minuten zurück.

Als wir dem Bodensee näher kamen, warteten schon die Ergebnispädagogen auf uns. Sie erklärten uns, dass 3 Leute in die Kanus passen und wir uns in die Gruppen einteilen sollten. In den Kanus sitzend, zeigten uns die Pädagogen einige Rudertechniken und Sicherheitsübungen das wir uns besser zurecht finden.

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Dann durften wir endlich losfahren und einige fanden sich sofort zurecht, doch andere brauchten etwas länger dafür. Anfangs fuhren wir nur ein Meter über dem Grund des Sees, doch als wir durch einen Tunnel fahren wollten, war das Wasser zu flach und wir mussten unsere Kanus ziehen. Als wir aus dem Tunnel raus kamen, kam Sandboden und da wir das Boot schleppen mussten, sanken wir bis zu den Knöcheln ein. Doch schon ein paar Meter weiter verwandelte sich der Sand in Schlamm und wir rutschten bis zu den Knien in den Schlamm rein.

Als wir endlich weiter fahren konnten, wurde der Boden allmählich tiefer und ein paar Schüler ließen ihre Füße ins Wasser baumeln. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel, einen Grillplatz der an einem Steinstrand lag. Wir waren alle erschöpft und nass und waren echt froh, dass die Ergebnispädagogen ein Feuer machten. Doch trotz der Kälte wagten sich ein paar Leute nochmal ins Wasser um zu baden.

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Als wir uns alle trocken gemacht hatten, aßen wir Schokobananen die wir am morgen besorgt hatten. Wir brachten nur noch die Kanus zum Transporter und liefen anschließend nochmal 30 Minuten zur Herberge zurück.

Daniel Köhler, Calvin Köhler und Dominik Meier



Logbucheintrag, der 20.04.2010:

Kapitän Bücheler und Kommandantin Fritzowski forderten nach der Beschaffung der Bananen und Hüte zu einem 20 minütigen Fußmarsch an den Bodensee auf. Nachdem die Crew der 8d flott beim Bodensee war, packten sie ihre Sachen und begannen die Kanus auf das Wasser zu tragen. Dabei versanken Leichtmatrose Joschka, Freibeuter Alex und Smutje Marc im tiefen Schlamm.

Nach einer kurzen Einweisung von unseren Kanu-Experten Michi und Markus stachen wir in See. Nach anfänglichen Steuerungsproblemen legten wir dann richtig los.

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Wir liefen ein paar mal auf dem Grund auf und nach unserem höllisch schnellen „Schlussspurt“ hielt uns dann noch die Wasser-Schutz-Polizei an. Nachdem dann Matrose Fabian und Kanu-Experte Michi die Kleinigkeiten mit der Polizei regelten, zündeten wir ein Lagerfeuer an. Am Lagerfeuer wärmten wir uns dann auf, da es während der ganzen Tour regnete und stürmte.

Die Schoko-Bananen stärkten uns dann für den langen Rückmarsch.

Alexander, Lukas und Marc.

Pfänder-Tour

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Am letzten Tag wollten wir den Pfänder erklimmen.

Um 6.20 Uhr wurden wir geweckt und mussten schon früh am Morgen unsere restliche Sachen zusammenpacken.

Nachdem wir um 7.00 Uhr ( ! ) gefrühstückt hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Bregenz. Nach einem kurzen Fußmarsch, fingen wir an, den Pfänder zu besteigen. Auf der Höhe von 450 Metern über dem Meeresspiegel startetenwir. Der Pfänder ist 1064 Meter hoch. Wir sind ungefähr 1 ½ Stundengewandert, bis wir den Gipfel des Pfänders erreichten.

Oben angekommen, gab es einen schönen Ausblick über die Stadt Bregenz, den Bodensee und die Berge.

Nachdem wir auf dem Pfänder rasteten und alle ein Eis gegessen hatten, fuhren wir mit der Pfänderbahn, eine moderne Gondelbahn, wieder nach unten.

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Dies war ein sehr schönes letztes Erlebnis in unserem schönem Landschulheim :).

Daniel Pankratz und Joschka Metz



Wanderklasse 8d eine wahre Geschichte

21.4.2010, Mittwoch.

Wir, die 8D(öner), die wahrscheinlich coolste Klasse des Gymnasium Neureuts, wagten uns an unserem letzten Tag im Landschulheim in Lindau den Pfänder zu besteigen!

Und alles begann um 6:20 morgens als Herr Bücheler und Frau Fritzowsky uns mit lautem Tara aus den Betten schmissen (wobei die Hälfte sowieso nicht geschlafen hat). Schon wenige Minuten danach war die gesamte Klasse eifrig am aufräumen, packen und Reisetaschen durchs Haus schleppen.

Bald saßen alle bei Tisch und aßen ihr letzes Landschulheim-Futter (welches unerwarteterweise sehr lecker war ;)). Die meisten packten sich außerdem noch ein Lunchpacket mit belegten Brötchen, Knoppers, Bananen, etc.

Dann, nachdem wir unsere Taschen im Behindertenklo verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Lange warten mussten wir nicht, schon nach 10 Minuten war der (zum Glück) leere Bus da. Die Busfahrt war recht ereignislos, abgesehen davon dass Robin im Halbschlaf ständig nach einer bequemen Position suchte und sich zwischen Herr Bücheler und Fabian folgender Dialog abspielte:

Eine Frau steigt in den Bus ein, findet keinen Platz und stellt sich daraufhin hinter Fabian hin. Herr Bücheler: „Also Fabian wenn du jetzt ein Gentleman wärst…“ Fabian, zunächst etwas verwirrt, stellt fest, dass eine Frau hinter ihm steht. Woraufhin er aufstehen will. Die Frau lehnt dankend ab und nach kurzen überlegen lässt Fabian diesen Kommentar los: „Aber Sie Herr Bücheler!“ Die Klasse bricht in schallendes Gelächter aus.

Bald kamen wir auch schon da an wo wir, bzw. Herr Bücheler (die Klasse war nicht sonderlich begeistert), ankommen wollten: Beim Pfänder. Mit lautem Geschnatter starteten wir die Wanderung (mit der wir vermutlich die halbe Stadt aufgeweckt haben). Aber schon nach 5 Minuten blieben Robin und Ivan auf der Strecke liegen und da Robin, wegen Schlafmangel, keinen vernünftigen Satz mehr bilden konnte, durften er und Ivan mit der Gondel hochfahren (was sie letztendlich nicht getan haben).

Weitere 5 Minuten später teilte sich die Gruppe. Ein Teil war eindeutig fitter und erklomm den Berg doppelt so schnell wie die andere. Die andere kämpfte noch gegen den Durst und die Erschöpfung als die erste Gruppe sich oben schon mit Eis, Süßkram und Souvenirs begnügte.

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Und hier beginnt das Drama „wie Gruppe 2 vom Pfänder in die Knie gezwungen wurde“! Die Gruppe 2 bestand eigentlich nur aus unseren 4 Mädchen und einigen wenigen Jungs und war dank zahlreicher Pausen und Wenckes beeindruckenden Fähigkeiten mit dem Bagger (ein Bauarbeiter hat sie Schutt schippen lassen) um einiges langsamer als die vordere Truppe. Nach wenigen Metern gaben die ersten auf und einige beschäftigten sich erst mal mit persönlichen Bedürfnissen wie futtern, trinken und seine Geschäfte (mitten auf den Weg) machen.

Letztendlich kam Herr Bücheler um zu sehen ob wir noch lebten und als er unsere Faulheit bemerkte, entschloss er sich uns ein wenig anzutreiben. Mit Spielen, Stöcken und einer gelegentlichen kleinen Trinkpause schaffte er auch unsere zuvor hoffnungslos verlorene Truppe sicher nach oben.

Dort genehmigten wir uns erst mal alle Eis, Süßes, Würstchen und eine Menge Flüssigkeit. Schließlich nahte die Zeit des Abschieds (vom Pfänder). Wir teilten uns wieder in zwei Gruppen. Die erste fuhr mit Herr Bücheler frühzeitig runter, die zweite allerding, kostete ihren Triumph nach endlosen Qualen oben angekommen zu sein, noch etwas aus und Frau Fritzowsky spendiere sogar allen die noch oben waren ein Eis. Dann fuhren auch wir los und suchten unten erst mal ausgiebig nach Gruppe eins die eigentlich nur grad um die Ecke war. Schließlich gönnten sich 9/10 der Klasse einen Döner und Energiedrinks (die furchtbar gestunken haben). Was hat sie der Dönerbudenbesitzer gefreut!

Lisa Ilina und Sascha Taghi-Kahan

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