Internationale Gewässerforschung an der Alb

Aus Gyneu

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Am Freitagmorgen in der Europäischen Woche hätte man meinen können, die Alb bei Knielingen sei zum Zentrum europäischer Gewässerforschung geworden. Es wimmelte nur so von jungen Forschern, die sich in verschiedenen Sprachen unterhielten und sich mit Keschern und Eimern bewaffnet bis zu den Knien im Wasser in und an der Alb tummelten. Mit ihrer Beute gingen sie zu einem chemischen Labor, das provisorisch auf dem Parkplatz aufgebaut worden war, um die Wasserqualität zu untersuchen, oder zum Ökomobil, in dem die gefangenen Wassertiere bestimmt und erklärt wurden. Die 7b des Gymnasiums Neureut hatte sich mit ihrer Partnerklasse aus dem Collège Otfried in Weißenburg/Elsass zu dieser Aktion zusammengetan. Unterstützt wurden sie von einer älteren Klasse der Europäischen Schule mit Schülern verschiedener Nationalität, darunter drei aus der niederländischen Abteilung, die sich besonders dafür interessierten, was ihnen die Karlsruher den Rhein hinunterschicken.

Nach der anstrengenden Forschertätigkeit wurden die Schüler zu einem lauschigen Plätzchen vor dem Naturschutzzentrum Rappenwört kutschiert, wo ein kräftigendes Vesper angesagt war, gestiftet von der Region Mittlerer Oberrhein und dem Naturschutzzentrum. Dann ging es ins Naturschutzzentrum, wo dessen Leiter, Harald Dannenmayer, die Landschaft und die Tierwelt der Rheinauen und die Funktion der Polder erklärte.

Angeregt und organisiert wurde das Ganze vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein unter Leitung von Dr. Volkmar Baumgärtner. Im Rahmen der Europäischen Woche sollten sich die Bewohner des PAMINA-Raums links und rechts des Rheins näher kommen und die schöne Landschaft ihrer Heimat genauer kennenlernen. Das ist gelungen.

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