Auszeichnungen unserer Schüler
Aus Gyneu
Philipp Klenze erreichte das Finale des Bundeswettbewerbs Informatik
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Wir freuen uns über den großartigen Erfolg unseres (ehemaligen) Schülers Philipp Klenze beim Bundeswettbewerb Informatik und gratulieren ihm recht herzlich. Ehemalig bezieht sich auf jetzt, hat Philipp Klenze doch im Schuljahr 2004/05 sein Abitur abgelegt. Just ist es aber das Jahr, in dem er auch am Bundeswettbewerb teilnahm, als Schüler des Gymnasiums Neureut.
Wir danken für die freundliche Genehmigung, den nachfolgenden Artikel aus der BNN vom 29.09.2005 hier veröffentlichen zu dürfen:
Lösungen im n-Dimensionalen Raum
Hochstettener gehört zu den besten Nachwuchsinformatikern Deutschlands
BNN vom Do. 29.09.2005 S. 20 "Aus der Region"
Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Obert
Linkenheim-Hochstetten/Potsdam. Probleme als Hobby zu haben, ist sicher weniger üblich, als Fußball oder Klavier zu spielen. Ein Tastenvirtuose ist Philipp Klenze dennoch - an der Computertastatur nämlich. Mehrere Programmiersprachen beherrscht er fließend, weshalb der 20-Jährige wie berichtet in Potsdam aus 790 Teilnehmern unter die zehn besten Nachwuchsinformatiker gewählt wurde.
Äußerlich erfüllt Philipp Klenze das Klischee eines Informatikbegeisterten, der mit theoretischen Problemen und langen Zahlenkolonnen auf Du und Du steht: Wallender Haarschopf, Rauschebart, Brille, etwas schmächtige Statur. Auch sein Zimmer passt dazu. Ordnung im Kopf, im Umfeld dafür etwas weniger. "Man muss von allen Seiten an den Computer ran kommen", erklärt er das Grundprinzip eines Informatikerzimmers. Jede Minute, die aufgeräumt wird, könne man schließlich nicht am Computer sein. Acht Stunden oder mehr könnten am Tag vorm Bildschirm zusammenkommen. Wo liegt der Reiz der Informatik? "Reine Anwender haben Pech gehabt, wenn ein Programm nicht funktioniert", schildert er die Vorteile, hinter die Datenkulissen blicken zu können. "Wissen, wie es funktioniert", will er. Ein Sprichwort sagt, der Computer sei nur deshalb so schnell, weil er nicht denkt. Dieses Denken zu übernehmen, ist die Leidenschaft Klenzes.
Er hat Erfahrung in acht Programmiersprachen, darunter Java, C oder Delphi. Diese seien wie Werkzeuge, um Probleme möglichst effektiv zu lösen. Um sein Schulwissen zu erweitern, hat er Informatik I und II an der Universität Karlsruhe "mitgehört". Seine Computerliebe hatte ihn im Sekretariat seines Gymnasiums in Karlsruhe-Neureut zum Dauergast gemacht. "Weil ich in jeder Pause den Schlüssel für den Computerraum geholt habe."
Im Frühjahr legte er das Abitur ab - Durchschnitt 1,2. Neben Sport sei er in "Nicht-Programmiersprachen" weniger gut. Englisch ist zwar Computeramtssprache, doch an der Aussprache hapere es. 14 Punkte bekam er dennoch. 2006 beginnt Klenze ein Physikstudium an der Technischen Universität München.
Bis zum Wettbewerbserfolg in Potsdam, der ihm neben Ehre ("Ich bin schon ein bisschen stolz") und Urkunde einen Geldpreis von 500 Euro einbrachte, war es ein langer Weg. Seinen Anfang nahm alles mit einer Information im Unterricht vor einem Jahr. "Ich war der Einzige, der sich Blätter genommen hat", erinnert sich Klenze.
Drei von fünf Aufgaben waren durch Programmierarbeit zu lösen. "Ich habe sicherheitshalber mal alle fünf gelöst." In Runde zwei warteten drei knifflige Probleme. "Mit vielen Fallstricken." Klenze erhielt Zusatzpunkte. "Zum Beispiel habe ich Probleme nicht nur im zweidimensionalen, sondern im n-dimensionalen Raum gelöst", erklärt er.
Zur letzten Runde fanden sich die 28 besten Junginformatiker vergangene Woche in Potsdam ein. Zwei Tage musste das Können in Fachgesprächen und praktischer Teamarbeit unter Beweis gestellt werden, bevor die elf Preisträger feststanden.
Nina Meinzer erneut erfolgreich beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen
Wenn Schüler im Bereich der Musik oder des Sportes Außergewöhnliches leisten, dann haben sie in der Regel ihre Talente in privatem Unterricht bzw. in Sportvereinen entwickelt. Wenn aber eine Neureuter Gymnasiastin wie Nina Meinzer (Klasse 13) zum dritten Mal beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen einen Preis erzielt, dann wurden die Grundlagen für ausgezeichnete Leistungen im schulischen Fremdsprachenunterricht erworben, und die Schule darf auch ein wenig stolz sein.
Was Nina vielen ihrer Kameraden voraus hat, ist einfach das Interesse an Englisch und Latein. Denn diese Sprachen hat sie sich bei dem Wettbewerb ausgesucht. Im Englischen musste sie in der ersten Runde einen Text zu einer Bildvorlage verfassen und auf eine Kassette sprechen. Später galt es eine Art Textaufgabe zu bewältigen und einen Aufsatz oder eine Kurzgeschichte zu schreiben. Gerade kreative Aufgaben reizen Nina besonders.
Andererseits wird von den Teilnehmern des Wettbewerbs eine reife Urteilsfähigkeit erwartet, die auf einer breiten Allgemeinbildung beruht. Diese beiden Eigenschaften werden freilich notwendigerweise bei einer intensiven und sinnvollen Beschäftigung mit fremden Sprachen und ihren Kulturen besonders nachhaltig trainiert.
Nina sieht sich übrigens nicht grundsätzlich als Spezialist für Sprachen. Ihre Leistungsfächer sind Mathematik und Physik. Wir wünschen ihr viel Erfolg bei der Endrunde im Fremdsprachenwettbewerb im nächsten Kalenderjahr. Ko 2001-10-15
Nina Meinzer war auch in der Endrunde des Mehrsprachenwettbewerbs 2001 erfolgreich
Sie nahm Anfang November als einzige Schülerin aus Baden-Württemberg an der Endrunde in Berlin teil. Vierundzwanzig Preise wurden an Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik vergeben, und Nina war unter den Glücklichen , die im Berliner Opernpalais mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Ninas Wettbewerbssprachen waren Englisch, Latein und Französisch. Sie musste sich in einem Gruppengespräch über das Thema "Carpe diem - Wer sorgt für morgen?" bewähren und außerdem zwei Einzelgespräche mit gestrengen Juroren absolvieren. Herzlichen Glückwunsch! Ko 2001-11-19
Chemiepreis für Daniel Gandyra
Daniel Gandyra aus der 10. Klasse des Neureuter Gymnasiums hat sich im Jahr 2000 bei allen drei Aufgabenteilen des Landeswettbewerbs Chemie im Alltag: das Experiment erfolgreich beteiligt und Ausdauer, Phantasie und Freude am experimentellen Arbeiten bewiesen. Die Jury hat ihm deshalb den Jahrespreis 2000 zuerkannt.
Die gestellten Aufgaben beziehen sich auf alltägliche Anwendungen chemischer Vorgänge. Daniel untersuchte z. B. die feuchtigkeitsbindenen Eigenschaften von Babywindeln. Zur Verleihung der Jahres- und Sachpreise lädt das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport die Gewinner am 8. März 2001 in den Echterdinger Flughafen. Daniel erhält dabei unter anderem ein naturlich gewachsenes Kupfer-Nugget, das in einem Bergwerk in Michigan gefunden wurde. Ko - 2001-02-09
Erfolg beim Auswahlverfahren zur Chemieolympiade 2001
Ronny und Chris Thomale unter den besten 15 Teilnehmern Baden-Württembergs
Die Chemieolympiade ist ein Wettbewerb, der Einarbeitungszeit erfordert; die Aufgaben sind bewußt so konzipiert, dass sie deutlich selbst über den LK-Stoff hinausgehen und den Schüler dazu anregen sollen, sich in Eigenarbeit mit Fachliteratur auseinanderzusetzen.
Hierbei sind mein Bruder und ich vor allem unserem Chemielehrer Herrn Malsch dankbar, der uns von Anfang an zur Seite stand und die gesamten Chemiebücherbestände des Gymnasiums zur Verfügung stellte. Wir bearbeiteten schließlich jeweils sämtliche Aufgaben und kamen zu unserer großen Freude beide in die 2. Runde des Jahres 1999, in der wir uns allerdings den wiederum zur Heimbearbeitung verschickten Aufgaben geschlagen geben mußten.
Wegen unserer gewonnen Erfahrung fiel uns die 1. Runde des darauffolgenden Jahres spürbar leichter, wir erreichten sicher die 2. Runde. Unsere Lösungen reichten dieses Jahr aus, um zu den besten 15 Teilnehmern Baden-Württembergs zu gehören und zu einem einwöchigen Chemieseminar in Stuttgart eingeladen zu werden. Wir hatten neben vielen interessanten praktischen Übungen im Labor und theoretischen Problemen auch die Möglichkeit, Kontakte mit chemieinteressierten Schülern zu knüpfen und genossen eine wirklich lustige Woche.
Abschließend möchte ich jeden Schüler des Gymnasiums dazu anraten, es einmal mit der Physik -oder Chemieolympiade zu versuchen. Der Erfolg ist zwar möglicherweise nicht garantiert, wohl aber das Gefühl, ein bißchen über den Tellerrand der Schulchemie bzw. Schulphysik hinausgeschaut zu haben.
Ronny Thomale; Eingestellt: 23.01.2001
Erfolgreiche Teilnahme beim Bundeswettbewerb Mathematik 2000
Die Schüler Ronny und Chris Thomale des Gymnasiums sind Preisträger der 2. Runde
In der 11. Klasse nahmen mein Bruder und ich zum ersten Mal am Bundeswettbewerb Mathematik teil und erreichten je einen 3. Preis in der ersten Runde, weshalb wir sowohl an einem einwöchigen Mathematikseminar sowie an der 2. Runde teilnehmen durften.
Im darauffolgenden Jahr erzielten wir nun je einen 3. Preis in der 1. Runde und einen 2. Preis in der zweiten Runde. Natürlich wird auch für die Teilnehmer dieser 2. Runde ein Seminar organisiert werden, darüber hinaus sind die Aufgaben der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2001, an dem mein Bruder und ich sicherlich wieder teilnehmen werden, schon ausgeschrieben.
Ich kann nur jedem raten, sich einmal ernsthaft auf diese Aufgaben einzulassen. Für jede Aufgabe existiert eigentlich immer eine Lösungsvariante, die höchstens das mathematische Handwerkszeug der 9. Klasse benötigt. Bei vielen Schülern reicht schon das Lösen einer einzigen Aufgabe, um zu erkennen, dass kreative Mathematik wirklich Spaß machen kann.
Ronny Thomale

