Öko-Projekttage 2011

Aus Gyneu

Photovoltaik auf dem Dach – Die Weisheit der Indianer im Herzen

Bürgermeister Stapf und Ortsvorsteher Stober zeigten sich beeindruckt von den Öko-Projekten am Schulzentrum Neureut

von links: Bürgermeister Stapf, der Auditor H. von Knobelsdorff, Ortsvorsteher Stober, Ludwig Streib

Ein weiteres Mal ist es dem Schulzentrum Neureut gelungen, die Umweltzertifizierung nach EMAS zu erhalten.
Tag für Tag und über die Jahre hinweg arbeitet die Schulgemeinschaft und insbesondere das Öko-Team um Ludwig Streib daran, den Betrieb des Schulzentrums unter Umweltgesichtspunkten zu optimieren. Energieeinsparung, Müllmanagement, Entsiegelung und Begrünung sind nur einige Aspekte dieser zukunftweisenden Arbeit.




Eine Sichtung der Ergebnisse der letzten drei Jahre durch den Umweltgutachter Herrn von Knobelsdorff fand am 10. Februar statt und bestätigte dem Schulzentrum hervorragende Arbeit und Ergebnisse.

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Neben der technischen Seite spielt an einer Schule der pädagogische Aspekt eine herausragende Rolle: Engagement für Umweltschutz soll Freude machen und Kreativität anregen. Dass auch dies hervorragend gelingen kann, zeigten die beiden von Caroline Windisch und ihrem Team organisierten Projekttage am Mittwoch und Donnerstag, bei denen die Klassen auf ganz unterschiedliche Weise den Umweltgedanken konkretisiert haben:

Ein mit der Videokamera aufgezeichneter Ökokrimi lockte die Publikumsmassen aus Schülern und Eltern am Donnerstagnachmittag ebenso an wie ein Barfußpfad im stockdunklen ‚Wald’-Klassenzimmer. Während die einen aus Tetra-Packungen Strandtaschen herstellten, präsentierten andere eindrucksvoll Experimente rund ums Wasser. Wieder andere hatten einen Fair-Trade-Handel aufgebaut oder präsentierten Mode aus Müll.


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Bürgermeister Stapf und Ortsvorsteher Stober ließen es sich nicht nehmen, mit den Schulleitern Tilman Hedinger und Franz Nikolaus viele der Projekte zu besuchen. Unter anderem nahmen sie auch die neue Anzeigetafel in Augenschein, die die Stromeinspeisung aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulzentrums dokumentiert. Beide waren von den Projekten, die Schüler und Lehrer gemeinsam erarbeitet hatten, sichtlich beeindruckt und sparten nicht mit Lob und Anerkennung.

Eine Auditierung ist eine Wegmarke, kein Endpunkt. Das Schulzentrum sieht sich durch den Erfolg der letzten Tage in seinen Bemühungen eindrucksvoll bestätigt und wird nun mit viel Phantasie und Entschlossenheit auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen.

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